Ihre Heimat hat die Gurke wahrscheinlich in Indien, wo sie bereits um das Jahr 1500 v. Chr. angebaut wurde. Im Mittelalter gelangten die Gurken schließlich auch nach Mittel- und Nordeuropa, wo sie zuerst in den Klostergärten angebaut wurden und heute vorwiegend in Gewächshäusern gezogen werden, um ihre hohen Ansprüche an Wärme und Feuchtigkeit zu erfüllen.

Gurken stammen aus der Familie der Kürbis-
gewächse und werden in zwei Sortengruppen unterschieden, die mit der Nutzung zusammenhängen: die Salatgurke (auch: Schlangengurke), die roh verzehrt wird und die Einlegegurke. Während die Salatgurke meist in Gewächshäusern angebaut wird, wachsen die Einlegegurken in der Regel im Freiland.

Vorwiegend werden Gurken frisch zum Salat verspeist. Gurken zu schälen macht wenig Sinn, da in der Schale die meisten Vitamine stecken.

Gurken sind an heißen Sommertagen echte „Fitmacher“ und eignen sich auch zur Unterstützung einer Diät. Lagern Sie Gurken am besten bei 12° bis 15° C und bei einer relativen Luftfeuchtevon 80 bis 95%. Bei zu kühler Lagerung (z. B. im Kühlschrank) verlierten die Früchte ihre „Knackigkeit“, sie werden weich und biegsam.

100g Gurke, roh enthält durchschnittlich:
9,7 kcal, 41 kLoule, 97 g Wasser,
141 mg Kalium, 15 mg Calcium,
8 mg Magnesium, 8 mg Vitamin C